Schon…

seit längerem beschäftige ich mich mit guter, gesunder Ernährung. Zumindest theoretisch. Denn praktisch bei der Umsetzung hapert es – denke ich – noch gewaltig. Aus gegebenen Anlass (nennt sich auch Magen-Darm-Probleme inklusive häufigem Bauchweh) sollte und will ich an der Ernährungsschraube ein wenig drehen. Übergewicht spielt gottseidank keine Rolle, abnehmen möchte und brauche ich nicht bei Konfektionsgröße 36/38 bzw. Jeansgröße 28/29 🙂

Ich denke, ich bzw. wir ernähren uns zu einseitig und extrem kohlehydratlastig. Es gibt viele Tage, da essen wir nur belegte Brote bzw. Brötchen (morgens, mittags und abends). Nudeln z. B. werden hier auch heiß geliebt, entsprechend häufig werden sie verzehrt.

Kohlehydrate sind natürlich gut fürs Nervensystem und ganz darauf verzichten möchte ich mir nicht mal vorstellen, aber trotzdem soll die Ernährung hier etwas verändert werden.

So, und jetzt kommt ihr ins Spiel. Wer hat gute Tipps und Erfahrungen? Oder einen interessanten Link bzw. ein oder mehrere Buchtipps zum Thema?

Mein typisches Bürofrühstück sind zur Zeit z. B. meine heissgeliebten Rosinenbrötchen…ich liebe Weissmehlprodukte. Ich brauche dringend Frühstücksalternativen…

Vor allem in der Woche hapert es aufgrund von echtem oder gefühltem Zeitmangel, am Wochenende achte ich schon mehr darauf. Deshalb sind auch schnelle oder fluxe *grinst zu Frau Landgeflüster* Rezepte gefragt 🙂

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Über juniwelt

Hier schreibe ich vieleicht später etwas...
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21 Antworten zu Schon…

  1. Hm. ich esse tagsüber auch viele Kohlenhydrate, weil sie Energie und Power bringen und die brauche ich. Allein, um morgens um 6 munter im Zug sitzen und den Tag überstehen zu können. 😉 Ich lasse sie aber abends ab 18 Uhr weg, weil mein Körper es bis zum Schlafengehen nicht schafft, sie zu verarbeiten.

    Tagsüber essen ich entweder einen frischgeschnippelten Obstsalat (Obst der Saison, im Winter Apfelkompott oder -mus) mit Milch, Joghurt, 5-Kornflocken-Mischung und Nüssen oder ein schönes Vollkornbrot mit wechselndem Belag. Gern dazu auch Gewürzgurken, gekochte Eier, Geflügelwiener, Obst, Kohlrabi, Paprikastreifen usw. usf. oder Salat (frisch, je nach Saison), Nudelsalat, Kartoffelsalat (die sich gut am Vorabend zubereiten lassen). So was eben. 😉

    Bin gespannt, ob ich hier auch noch ein paar schöne Alternativen finde.

    Einen schönen Tag für Dich, meine Liebe!

    • juniwelt schreibt:

      Vielen Dank, Deine Tipps lesen sich doch sehr lecker und vor allem leicht umsetzbar. Ich hoffe auch, dass vieleicht noch einige gute Tipps kommen.
      Liebe Grüße und einen schönen Abend wünsche Ich Dir und dem Michelmann 🙂

  2. Personal Trainer Kiel schreibt:

    Muss ich doch bei Dir auch mal reinschauen, wenn Du schon bei mir einschaust und Dich das schöne Foto angesprochen hat 😉 Pfui, was lese ich Weissmehlprodukte? Was für ein böses Wort! Alternativen gibt es doch genügend, mann muss sich nur mit den Alternativen anfreunden können. 🙂 Wie zum Beispiel Müsli, Speisequark, frisches Obst, Thunfisch Salat.

    • juniwelt schreibt:

      Nee, pfui sind die nicht ;-). Manche sind sogar sehr lecker…aber auch nicht unbedingt gesund, vor allem bei Dauerverzehr 😉
      Ich probiere die Alternativen nach und nach mal durch. Kann es sein, dass man sogar einen leichten Kohlehydratentzug am Anfang hat (bei Reduzierung)?

  3. ultraistgut schreibt:

    Wenn wir keinen Sport machen, brauchen wir kaum Kohlenhydrate, und wenn dann bediene ich mich echter Kohlenhydrate, Vollkornbrot, Vollkornnudeln.

    Das Rezept heißt Eiweiss – aber wenn es dich interessiert, dann lies dieses Buch:
    http://www.amazon.de/Wieso-macht-Tomate-dick-Kohlenhydrate/dp/3453179234/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1323094426&sr=8-1

  4. design elements schreibt:

    Liebe Juni,

    ich habe vor einigen Monaten die kohlehydratlastige Ernaerung zum Teil aufgegeben. Nur einmal in der Woche esse ich, was ich will (also Kohlenhydrate, Brot, Kartoffeln, Kuchen :). Es geht mir nicht um Abnehmen, sondern mehr um Entgiften (schlank bin ich immer, egal was ich tue). Als ich Tennis gespielt habe, hatte ich einfach nicht so viel Energie wie fruhrer und deshalb wollte ich was aendern. Das Buch, das mir geholfen hat:

    Der Schlüssel zur Traumfigur: Abnehmen und entgiften mit dem Fat Flush Plan

    Nach einigen Monaen spuert man die Energie und das ist Motivation pur.

    liebe Gruesse

    Maria

  5. castagir schreibt:

    Kohlenhydratarme Ernährung … in der Vorweihnachtszeit ? Das ist irgendwie vergleichbar mit einem Marathonlauf, während man eine Waschmaschine trägt 😉

    Ich habe testhalber ein halbes Jahr lang jedes Kohlehydrat dreimal umgedreht um es dann wegzulassen (nicht aus Gewichtsgründen). Gefühlt war das eine eher anstrengende Sache. Rückwirkend betrachtet zwar interessant, aber auch nicht wirklich erhellend oder irgendetwas verbessernd.

    Wenn etwas dabei rausgekommen ist dann bestenfalls, dass ich nun abwechslungsreicher esse als früher. Das geht aber an sich auch ohne den ganzen Zinober.

    • juniwelt schreibt:

      Ja…ich weiss, ist ein Widerspruch in sich. Ich bin auch nicht sicher, ob ich um die ganzen Kekse und anderen Leckereien drumherum komme. Ich schätze eher nicht 😉
      Abwechslungsreicher ist doch schon ein guter Ansatz, die Abwechslung kommt hier im Speiseplan zu kurz denke ich. Da gibt es durchaus noch Potential.
      P.S. Bei einem Marathonlauf hab ich mal einen überholt, der einen Eifelturm mit sich rumschleppte 😉

  6. Anna schreibt:

    Ich ernähre mich auch kohlenhydratlastig und ein Verzicht auf Brot und Nudel ist undenkbar. Allerdings esse ich generell nur Vollkornbrot, Müsli und Körnerzeugs, weil’s mir schmeckt. Nur mit Vollkornnudeln werde ich nicht warm. 😳

    Im Rahmen diverser Ernährungsspleens habe ich schon einige Ernährungskonzepte durch. An erster Stelle natürlich Low Carb, aber dass das nun wirklich „Berge versetzt“, kann ich persönlich nicht bestätigen. Tatsächlich war es für mich eine massive Einschränkung der Lebensqualität und das war es nicht wert. Die Sonnenkosthabe ich auch einige Monate durchexerziert und war hinterher fertig mit mir und der Welt. Ich habe im Winter dauergefroren, kam nach der ersten euphorischen Phase überhaupt nicht mehr in die Gänge und war nur noch schlecht gelaunt. Und Low Fat hat nach der ersten Erfolgsphase zu heftigen Fressattacken geführt.

    Persönliches Fazit von mir, die weder auf dem Laufsteg arbeitet noch als Sportlerin ihr Geld verdient: Ausgewogene Mischkost mit viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch, fettarme Milchprodukte und überwiegend Vollkornprodukte. Speisen verteufeln bringt mir nichts und wenn mir der Sinn partout mal(!) nach einem Schokoriegel steht, dann esse ich den auch. Kalorien spare ich bei den Getränken – da gibt’s Mineralwasser, weil es schmeckt. Ob ich mit Konfektionsgröße 38/40 (also nicht superdürr) aber ein adäquater Gesprächspartner bin, ist die andere Frage. 😛

    • juniwelt schreibt:

      Ups…Deine Kommentare sind irgendwie im Spam gelandet. Danke für die ausführliche Stellungnahme, ich glaub bei mir mangelt es einfach noch an der Ausgewogenheit. Häufig überhaupt kein Obst und oder Gemüse, dafür Brot ohne Ende! Das möchte ich ändern, einfach etwas abwechslungsreicher und gesünder essen. Im Moment versuche ich, die Kohlehydrate etwas runter zu fahren und mehr mit Obst und Gemüse zu arbeiten. Bin gespannt, wie lang ich durchhalte, ich werde hier in jedem Fall berichten 🙂
      Schönen Abend und liebe Grüße
      Juniwelt

      • Anna schreibt:

        Dein Post hat mich inspiriert, heute zum Frühstück nur Obst zu essen und ganz viel Gemüse auf den Einkaufszettel zu setzen. Wunderbar. Meine Männer werden mich dafür lieben… :mrgreen:

        P.S: Den 2. doppeltgemoppelten Kommentar kannst du bitte löschen. 😉 Anstatt daran zu denken, dass das Ding aufgrund der Links im Spam landen wird, habe ich gedacht, dass ich beim Absenden irgendwas versaubeutelt hab. 😳

  7. Fulanos Worte schreibt:

    Sorry, aber was gesunde Ernährung angeht, kann ich leider nicht weiterhelfen. Wenn Du mal ungesunde Tipps brauchst, kannst Du Dich aber gerne an mich wenden. 😀
    Gruß
    Fulano

  8. Martha schreibt:

    Hallo Juniwelt,

    ich kenn diese „Phasen“ – ich hab lege im Jahr mehrere Ettapen ein, wo ich Insullin-Trennkost mache. Das macht zumindestens meinen Körper fit und mich wieder bewusster was die Nahrungsaufnahme angeht: http://www.gu.de/Magazin/1257102/Die+Insulin-Trennkost.html

    Bedeutet keinen Verzicht auf Kohlenhydrate, aber einen anderen Umgang mit den Lebensmitteln.

    LG Martha

  9. Inch schreibt:

    Oh je. Ich hab mal ne Zeit lang probiert, abends keine Kohlehydrate zu essen. War sogar lecker. Aber nach zwei drei Monaten war die Luft irgendwie raus. Ich bin nach Großbritannien gefahren, wo ich eh essen musste, was es gab und danach hab ich einfach wieder normal gegessen.
    Zum Frühstück gibts allerdings schon seit Jahren Schrotmüsli. Das ist lecker und macht satt.

    • juniwelt schreibt:

      Ich möchte am liebsten zu eine ausgewogenen Ernhrung kommen. Abwechslungsreich und lecker soll es sein. Und verträglich für meinen Magen 🙂 In letzter Zeit war das bei mir sehr einseitig und sehr kohlehydratlastig, dass will ich ändern. Vielen Dank für Deinen Kommentar und willkommen 🙂

  10. ChiefJudy schreibt:

    Ich esse einfach was ich will und worauf ich Lust habe. Das ist manchmal einseitiger, manchmal abwechslungsreicher, aber ganz ohne KH geht’s nicht. Das macht auch mein Magen nicht mit, Obst, Fleisch, Soße ohne das „Aufsaugen“ durch Knödel, Nudeln oder whatever. bekomme ich Probleme. Besonders bei nur Obst z.B. zum Frühstück.
    Ganz ehrlich: ich finde es auch nicht gesund, ganz drauf zu verzichten, das ist doch auch irgendwie wieder einseitig.
    Die Mischung macht’s 😉

    • juniwelt schreibt:

      Du hast vollkommen recht. Die Mischung ist das A & O! Und ganz ehrlich: Ein wenig vermisse ich schon eine Scheibe Brot zum Käse 😉 Genau so kann und möchte ich mir kein Leben ohne Pasta vorstellen. In erster Linie geht es mir um KH, die schnell den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben, wie Kekse, Schoki und co. Im Moment mache ich es nur so konsequent, weil diese Lebensmittel zuvor eben sehr einseitig von mir konsumiert wurden. Davon hat es mir den Magen etwas zerissen und mir ging es nicht so gut. Also quasi eine Mini-Entwöhung, die nicht für immer ist 🙂
      Danke für Deinen Kommentar & liebe Grüße

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