Darf man 2

Diese Geschichte findet tatsächlich noch eine Fortsetzung:

Als Reaktion auf mein Schreiben hatte ich ziemlich schnell eine Mail von dem Kunden im Postfach. Hier stellt er nochmal – nett und gemäßigt – seinen Kummer mit der anderen Firma schriftlich dar und findet, dass er deshalb durchaus ärgerlich sein kann.

(Klar kann er, hab ich ihm ja auch im ersten Schreiben zugestanden, allerdings bin ich dafür der falsche Ansprechpartner)

Vorgestern habe ich ein zweites Schreiben verfasst, in dem ich nochmals ausführlich und sachlich zur Ursache Stellung genommen habe, ihm aber auch deutlich klar gemacht habe, dass wir unterschiedliche Auffassungen haben, wie er diesen Ärger angemessen artikuliert.

Ich bin gespannt, wie diese Geschichte weitergeht.

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Über juniwelt

Hier schreibe ich vieleicht später etwas...
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2 Antworten zu Darf man 2

  1. Nelja schreibt:

    Das klingt doch, als ob es doch noch zu einem angemessenen guten Ende kommen kann. Zumindest ist der Kunde auf dich zu gegangen.
    Ich finde, man darf-soll-muss als Dienstleister Grenzen setzen (bin ja selber einer). Sonst ist man schnell in der Situation, dass man den kleinen Finger reicht und den Arm aus gerissen bekommt. Und das MINDESTE sind anständige Umgangsformen. Immer schön sachlich bleiben, auch wenn es schwer fällt. Für Emotionen (meine und die meiner Mitarbeiterinnen) haben wir geschlossenen Räume zur Kanalisation. Nach außen: freundlich, kompetent, sachlich, ruhig. Klar ist der Kunde König – solange er sich königlich benimmt. Es gibt auch Serviceleistungen und Extras – aber die sind genau das, extra und nicht die Regel.
    Und für das Verschulden einer Fremdfirma KANNST du die Verantwortung gar nicht übernehmen, du kannst es nur ungefiltert weiter leiten und den Kunden an die andere Stelle verweisen.

    Alles richtig gemacht! Grüße! N.

    • juniwelt schreibt:

      Meiner Erfahrung nach sind die Kunden, die sich beschweren, diejenigen die auch bei einem bleiben. Meist genügt ein wenig Aufmerksamkeit und ehrlich gemeintes Verständnis. In meinem Fall ist das einfach jemand mit zu viel Zeit und außerdem ist er Widerstand nicht gewohnt (vermute ich). Danke für Deine völlig richtige Einschätzung der Situation 🙂

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