Der schmale Grat zwischen Gesundheitsbewustsein, Körperoptimierung und Gesundheitsterrorismus!

Schwierig! Ziemlich schwierig finde ich. Zumal ich mittlerweile in ein Alter komme, wo es hier und da mal zwickt und zwackt, die Regenerationszeit egal ob nach zuviel Alkohol, zu wenig Schlaf oder auch nach dem Sport auch immer länger wird. Gefühlt zumindest habe ich eine durchsumpfte Nacht vor 10 Jahren oder sogar vor 20 Jahren? 😉 besser weggesteckt. Geht ja aber vermutlich allen so.

Nachdem ich schon eine Weile wieder Beschwerden im Lendenwirbelbereich und Hüftbereich habe, bin ich endlich vor knapp zwei Wochen bei einer neuen Physiotherapeutin gewesen. Diese Frau ist noch ziemlich jung, hat aber schon eine enorme  Ausbildung und jede Menge Erfahrung und macht unter anderem Yoga, Osteopathie, ist Heilpraktikerin und vermutlich jede Menge mehr.

Sofort beim Betreten des Behandlungsraumes sah sie bsp., dass ich mein rechtes Bein nachziehe! Es folgte eine umfangreiche Anamnese und eine körperliche Untersuchung und Vermessung!!!

Sie hat meinen Bauchumfang an zwei Stellen gemessen, einmal direkt in Taille und ca. 2 cm darunter. Keine Sorge, weitere Details über meine Maße werde ich Euch ersparen 😉

Dann behandelte sie mich von Kopf bis Fuß!!! Manchmal etwas schmerzhaft, zwischendurch zeigte sie mir Wassereinlagerungen an meinem Körper WAHHHH…ich bin echt alt….Wassereinlagerungen haben doch nur alte Menschen *heul/seufz*. Die Behandlung allerdings war zwischendurch aber auch durchaus angenehm. Nach etwa einer Stunde bekam ich noch diverse Akupunkturnadeln gesetzt und lag dann so ca. 20-30 Min. auf der Liege.

Abschließend hat sie mir noch eine Übung für zuhause gezeigt und natürlich wurde wieder gemessen. Und es ist unglaublich: Nach nur einer Behandlung war mein Taillenumfang 11,5 cm geringer! Unfassbar, die Hose saß viel lockerer und man hat es durchaus im Spiegel sehen können.

So, und nun soll/darf ich für mindestens 2 Monate keine Milchprodukte zu mir nehmen. Das finde ich auch gar nicht so problematisch, Kaffee trinke ich seit Anfang des Jahres eh kaum noch und auch auf Joghurt kann ich gut verzichten. Aber Käse…Käse liebe ich sehr. Auf Käse zu verzichten finde ich derzeit noch ziemlich schwierig.

Trotzdem will ich auf jeden Fall mal zwei Monate konsequent bleiben und bin gespannt wie es mir dabei ergehen wird.

Den Käsevorrat, der noch im Kühlschrank war, musste der Gatte allein essen.

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Über juniwelt

Hier schreibe ich vieleicht später etwas...
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7 Antworten zu Der schmale Grat zwischen Gesundheitsbewustsein, Körperoptimierung und Gesundheitsterrorismus!

  1. Anna Aprilwetter schreibt:

    Tschakka, du schaffst das! Habe mich damals auch gefragt, ob ich ohne Käse überleben kann, aber wenn du einen Sinn in dem siehst, was du tust, dann geht das irgendwie. Es gibt leckere Sojajoghurts (den von Alpro hatte ich neulich und der war ganz okay) und wenn du die erste Verbotsphase überstanden hast, dann lässt der Heißhunger auf Käse auch nach. Versprochen. Und nach den ersten Monaten ist doch bestimmt auch mal ein Käsebrot erlaubt. *g* Das schmeckt dann ganz himmlisch und schwupps… schon ist ein einfaches Käsebrot eine wunderbare Belohnung. 😛

    Aber stimmt… die Wassereinlagerungen sind viel besser geworden, seitdem ich die Milchprodukte weglasse. Aber 11,5cm Taillenumfang nach einer Sitzung?! Nach einer?! Wahnsinn.

    • juniwelt schreibt:

      Soja soll ich auch nicht essen. Ja, 11,5 cm…wirklich unglaublich! Stimmt, nach den zwei Monaten darf ich dann ab und zu wieder Käse essen. Zur Zeit bin ich noch sehr motiviert und teste gerade aus was mir schmeckt und gut bekommt. Bei Rossmann z. b. gibts einen total super leckeren Brotaufstrich mexikanisch.

  2. Lauffrau schreibt:

    Darf ich fragen, was das für eine Behandlung war? Das ist ja wirklich der Wahnsinn. Auch wenn es mir schwer fallen würde auf Käse zu verzichten.
    Evtl. habe ich jetzt doppelt kommentiert 🙂

    • juniwelt schreibt:

      Gute Frage! Das war eine Mischung aus Osteopathie, manueller Therapie, Akupunktur und vielleicht auch Lymphdrainage.:-) Auf jeden Fall keine klassische Physiotherapie. Jeep… Käseverzicht ist verflixt schwer. Bin selbst gespannt, wie sich das hier entwickelt 🙂

  3. spanksen schreibt:

    Tolle Sache, aber auf Käse verzichten? Niemals 😉

  4. karin schreibt:

    ich esse seit 11 monaten vegan, ich dachte auch, btter und käse? nicht mehr? niemals halte ich das aus, aber es ging, bei klappt es nicht mit ersatzprodukten, entweder oder, bei milch gibt es kokosmilch, wenn denn als soße oder ind die suppe entwas rein soll, müsli esse ich auch nicht mehr, höchstens brei, den ich mit wasser anrühre, es geht gut, durchhalten! und etwas bereithalten für momente…, ich habe dann rosinen z.b.
    alles gute!

  5. Pingback: Der schmale Grad III | Juniwelt's Blog

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