Der schmale Grat III

Mittlerweile ist ja schon einige Zeit ins Land gegangen seit dem ich meine Ernährung umgestellt habe. Zwischendurch ist es immer mal wieder nicht so einfach, vor allem wenn man unterwegs ist bzw. auswärts isst. Auch die Weihnachtszeit war eine Herausforderung mit all den leckeren Sachen. Nicht allen hab ich widerstanden…es gab da so ein Stollenkonfekt, da konnte ich mich täglich reinlegen 🙂

Für mich festgestellt habe ich, dass der  Verzicht auf Milchprodukte/Käse gar kein Problem mehr ist. Mir fehlt schlicht der Appetit darauf. Bei Brot/Nudeln sieht es doch etwas anders aus, da besteht nach wie vor noch Appetit. Allerdings wähle ich hier – sofern möglich – die glutenfreie Alternative. Und das ist leider nicht immer lecker…vor allem bei Brot und Brötchen bin ich schon diverse Male reingefallen…kann man teilweise echt nicht essen das Zeug. Glücklicherweise hab ich eine Bäckerei gefunden, die halbwegs akzeptabel ist, einige Sorten sind echt gut.

Auch das selber Backen ist ok, wobei da das Brot meist nur 1-2 Tage schmeckt…je älter desto bäh. Aber das ist ja bei gekauften Sorten auch oft so.

Insgesamt geht es mir durch die Ernährungsumstellung deutlich besser…die Rückenbeschwerden sind so gut wie weg und auch diverse andere „Gebrechen“, die ich gar nicht mit der Ernährung in Zusammenhang gebracht habe, sind auch weg.

Weiterhin sind auch gut 2 KG verschwunden, dass war zwar nicht erforderlich, freut mich aber trotzdem 🙂

Fazit ist, ich werde das im Moment nicht ändern und auf jeden Fall so beibehalten. Zur Zeit macht es mir Spaß, mich um eine gute Ernährung zu kümmern. Es ist ein bisschen aufwendiger als früher, allerdings essen wir viel abwechslungsreicher und ich denke auch wesentlich gesünder, da sich der Obst- und Gemüsenanteil deutlich erhöht hat.

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Über juniwelt

Hier schreibe ich vieleicht später etwas...
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4 Antworten zu Der schmale Grat III

  1. Blumenmond schreibt:

    Hallo Du, wenn es einem danach besser geht, dann fällt es auch nicht schwer. Ich ernähre mich ja freiwillig vegan, wobei das auch mit einem Gesundheitsaspekt angefangen hat.

    Leider sind die Kilos nicht geschrumpft, dafür esse ich einfach zu viel. Aber meine Haut ist deutlich besser und ich hab so gut wie keine Kopfschmerzen mehr. Das find ich einfach das Beste. Ich hab zwar nach „Abschluss“ meine Kopfschmerzkarriere als Jugendliche keine schlimmen Probleme damit gehabt aber mind. 1 x/Monat musste eine Para her. Seit fast 6 Jahren gabs nur noch 2 Stück. Selbst bei übermäßigem Alkoholgenuss regeneriere ich deutlich schneller.

    Meine Urtikaria, die ich damals hatte, ist auch weg, wobei das auch andere Gründe haben kann. Wie dem auch sei, ich führe das auf die Milchprodukte zurück, nicht auf das Fleisch. Dafür hab ich schon vorher zu wenig gegessen als dass es gesundheitsschädlich sein könnte.

    Gluten hab ich noch nie weggelassen, wollte das aber immer mal probieren. Einfach nur so um zu schauen, ob es eine Veränderung gibt. Ich hab schon häufiger von Menschen mit starken Rückenbeschwerden gehört, die nach Glutenverzicht eine deutliche Verbesserung verspürten. Spannendes Thema.

    • juniwelt schreibt:

      Ich glaube ganz fest, das Ernährung eine sehr große Rolle beim Gesundheitszustand spielt. Oft sind das ja schleichende Prozesse, die irgendwann gar nicht mehr als „Krank“ wahrgenommen werden. Gehört scheinbar ab einem gewissen Alter dazu ist der allgemeine Tenor. Erst bei einer konsequenten Umstellung merkt man dann nach einiger Zeit plötzlich die deutlichen Verbesserungen. So war es zumindest bei mir.

      Wie gesagt, Gluten ist recht schwierig finde ich. Neulich hatte ich Nudeln…dem Gatten haben sie geschmeckt, aber ich fand den Geschmack und auch die Konsistenz gewöhnungsbedürftig…mal sehen wie ich das Thema Pasta in Zukunft behandeln werde. Falls Du es ausprobierst, würd ich mich freuen bei Dir darüber zu lesen 🙂

  2. Anna Aprilwetter schreibt:

    Die Rückenbeschwerden verschwinden dank der Ernährungsumstellung? Das finde ich faszinierend. Erstmal gratuliere ich dir zu dem Erfolg. Aber irgendwie ist es schon erstaunlich, wie sehr die Ernährung die Gesundheit beeinflusst (klingt irgendwie blöd, weil das ja nicht wirklich neu ist, aber man verdrängt das so leicht. *seufz*).

    @Verzicht auf Käse: Bin neulich bei Kauf*land über veganen „Käse“ von Wilmersburger gestolpert. Der ist wirklich überraschend gut – gestand sogar Herr Aprilwetter ein, der mit veganer Kost so gar nichts am Hut hat. Falls der Käsejieper also mal zuschlagen sollte, kann ich den nur emfehlen. 😉

    @Verzicht auf Brot & Co: Hut ab. Das ist für mich ein echter Suchtfaktor, wenngleich ich schon einen Unterschied merke, wenn ich da über die Stränge geschlagen habe. Wird der Körper mit zunehmendem Alter empfindlicher, was die Nahrungsmittel angeht, oder bilde ich mir das nur ein?

  3. juniwelt schreibt:

    Stimmt. Ich hab das auch gern verdrängt. Bisher sind Milchprodukte wirklich nur ein sehr kleines Problem…schlimmer ist Pasta. Da hab ich noch kein adäquates Produkt gefunden…
    Ich glaube das man wirklich empfindlicher wird je älter man ist. Das bildest du dir absolut nicht ein!
    Mittlerweile habe ich glücklicherweise zumindest einige leckere glutenfreie Brote gefunden…

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